Oh, ihr wollt etwas über Julian wissen? Nun, er ist wirklich furchtbar klug. Kein Wunder, er steckt seine neugierige Nase ja auch ständig in schlaue Bücher. In Geschichte ist er besonders gut. Auch Erdkunde hat er ausgezeichnet drauf. Im entscheidenden Moment hat Julian deshalb immer eine richtig clevere Idee. Er löst schwierige Situationen mit Grips.

Böse Zunge behaupten, dass Julian manchmal zu viel redet und nicht ganz so mutig ist – aber das ist natürlich Quatsch!
Ach ja, und Julian besitzt den Schlüssel zum unheimlichen Zeit-Raum Tempus. Den hat ihm einst sein Großvater vermacht, weil der gute Mann genau wusste, dass sich Julian brennend für Geschichte interessiert – vor allem für ungelöste Rätsel in der Vergangenheit ...

Und Kim? Der Name ist irgendwie schon Programm. Kim ist schnell und spontan. Sie ist tierisch sportlich, natürlich auch sehr clever und interessiert sich ebenso wie Julian und Leon brennend für Geschichte. Das ist ihr absolutes Lieblingsfach (neben Sport).

Kim denkt nicht lange nach, sie ist manchmal etwas aufbrausend und hat eine ziemlich große Klappe. Das hat uns schon hin und wieder in Schwierigkeiten gebracht. Aber so ist Kim nun mal: Sie sagt, was Sache ist – und genau das mag ich an ihr. Außerdem hat sie immer ein warmes Plätzchen für mich, ob bei ihr zu Hause in Siebenthann oder unterwegs bei unseren spannenden Abenteuern.
Eine Sache unterscheidet uns allerdings: Im Gegensatz zu Kim mag ich liebend gerne Fisch!

Leon hat mindestens so viele Sommersprossen wie gute Ideen beim Knacken von harten (Rätsel-)Nüssen! Er ist groß und kräftig, mutig und sportlich und er gibt immer einhundert Prozent. Und wenn es mal besonders brenzlig wird, geht er voran.

Sobald Leon an seinem Ohrläppchen zupft, wissen alle: Er denkt gerade scharf nach. Dabei sollte ihn niemand stören, denn meistens hat Leon dann eine fantastische Idee, wie wir bei der Lösung eines verzwickten Falls vorankommen können.

Ich spiele furchtbar gern mit ihm und den anderen Fußball. Wie ihr vielleicht wisst, stehe ich immer im Tor, und Leon schießt am besten. Aber meistens kann ich seine Bälle trotzdem abwehren!

Und da wären wir bei mir. Nun, ich bin schon etwas älter – und zwar ungefähr 3500 Jahre. Wer den ersten Band der Zeitdetektive „Verschwörung in der Totenstadt“ gelesen hat, weiß, dass ich einst der berühmten Pharaonin Hatschepsut gehört habe. Wir Katzen waren den alten Ägyptern ja heilig und Hatschepsut hat sich immer mit klugen Katzen (wie mir) umgeben.

Dann tauchten Julian, Kim und Leon auf und retteten mir das Leben. Gemeinsam mit dem cleveren Trio gelang es mir später, eine finstere Verschwörung gegen meine geliebte Pharaonin zu vereiteln.

Leon, Julian, Kim und ich wurden die besten Freunde. So etwas schweißt schließlich zusammen. Als der Tag kam, an dem die drei meine Heimat Ägypten verließen, habe ich mich ihnen angeschlossen. So gelangte ich nach Siebenthann. Von dort aus breche ich mit meinen Freunden immer wieder zu neuen spannenden Abenteuern in die Vergangenheit auf. Beim Lösen der Fälle bin ich Kim, Julian und Leon gern behilflich – denn auch ich habe ein sehr feines Spürnäschen ...

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